Schummeln, tricksen, lügen: Die Mullah-Diktatur in Teheran führt die Welt seit Jahren hinters Licht.
Jetzt, da es von den USA und Israel angegriffen wird und mit dem Rücken zur Wand steht, lässt es die Maske fallen.
Jüngstes Beispiel: Die Angriffe auf Diego Garcia im Indischen Ozean.
2017 erklärte der jüngst ermordete Oberste Führer, Ajatollah Ali Chamenei, sein Land werde keine ballistischen Raketen mit einer Reichweite von mehr als 2000 Kilometern entwickeln.
U.S. Navy via AP
Noch vor wenigen Tagen behauptete Aussenminister Abbas Araghtschi in einem Interview mit dem US-Sender NBC treuherzig: «Wissen Sie, wir sind zwar in der Lage, Raketen herzustellen, haben uns aber bewusst auf eine Reichweite von unter 2000 Kilometern beschränkt, weil wir von niemandem auf der Welt als Bedrohung wahrgenommen werden wollen.»
Am Freitagmorgen Ortszeit feuerte der Iran zwei ballistische Mittelstreckenraketen auf Diego Garcia ab, einen gemeinsamen Militärstützpunkt der USA und Grossbritanniens im Indischen Ozean. Diego Garcia liegt knapp 4000 Kilometer weit vom Iran entfernt.
Keine der beiden Raketen hat den Stützpunkt getroffen. Eine wurde offenbar abgefangen.
Kritiker der Militärmission der USA und Israel behaupten seit Wochen, die Gefahr der Iraner werde übertrieben. Von Kriegspropaganda ist die Rede. Die Kleriker-Riege stelle keine unmittelbare Gefahr dar.
Mit den jüngsten Angriffen auf Diego Garcia ist klar: Europa ist nicht vor iranischen Aggressoren sicher. Städte wie Berlin, Rom oder Paris sind in Reichweite des iranischen Raketenprogramms.