Für einmal kommt auch etwas raus. Noch nicht, aber in ein paar Monaten, vielleicht auch nur, es ist noch nicht klar. Bonnie Blue (26), derzeit bekannteste Sexakteurin des Planeten, seit sie im Januar 2025 innert zwölf Stunden mit 1000 Männern Sex und einen Weltrekord aufgestellt hatte, ist schwanger.
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Den Rest des Jahres liess sie einigermassen gemächlich angehen, ein, zwei Männer pro Tag, das ist für Bonnie Beinaheentzug, es waren Nummern für den gehobenen Lebensunterhalt, damit ihre Schatulle weiter mit dem Sperma des Kapitalismus gefüllt wird. 625.000 Follower auf Onlyfans.com tauchten maximal lustgesteuert in die wilden Sexpraktiken und eruptiven Orgasmen von Bonnie ein und sorgten für einen Klimax auf Blues Konto. 540.000 Franken jeden Monat sollen zusammengeflossen sein.
Dann wurde es der Plattform, auf Druck standhafter Moralisten wohl, zu gangbangig, und sie sperrte Bonnies Profil, weil es gegen «Nutzungs- beziehungsweise Servicerichtlinien» verstosse. Das Gleiche passierte ihr bei der Vorspielplattform Instagram. Bonnie hat jetzt Sex bei einem anderen Anbieter, sonst ist alles gleich.
Bonnie, die Tia Billinger heisst, dachte, sie könne nie schwanger werden, Fruchtbarkeitsprobleme, das ist kein Nachteil in ihrer Branche. Unlängst auf Teneriffa fühlte sie sich kränklich, dachte an Migräne, machte dann vor laufender Kamera einen Schwangerschaftstest – und bäng. Auf Youtube sagte sie: «Zuchtmission erfüllt.» Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, steht noch nicht fest.
Die Frage, wer der Vater ist, ist nicht leicht zu beantworten. Unlängst hatte sie bei einem Cashflow-wirksamen Bumstermin Sex mit 400 Männern. Jeder davon kommt in Frage. Aber sie sei diesbezüglich klüger geworden, sagte Bonnie. Sie habe aufgehört, sich nur an Penisgrössen zu erinnern, und angefangen, Kontaktdaten und DNA-Proben ihrer – wie sagt man, Kunden, Hengste? – zu sichern.
Eine Frage, die man sich stellen kann, ist jetzt, ob man sich Sorgen machen muss um die Zukunft des Kindes. Die Mutter wird wohl nicht aufhören, sich durchs Universum zu vögeln, weil sie nichts anderes gelernt hat. Weniger auch, weil es kein Kind der Liebe, sondern der Lust sein wird, das sind viele, oder wegen der Vorbildfunktion und so weiter. Eher über den Aspekt der späteren Sozialisation, sollte der Beruf des Pornostars im gesellschaftlichen Ranking in kommenden Zeiten nicht ein ehrbarer und erstrebenswerter Beruf werden, den junge Menschen geil finden.