Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Alle Rentner werden 2026 eine 13. AHV-Rente bekommen. Die Finanzierung ist noch nicht geklärt

Die Stimmbürger haben im März 2024 die Initiative für eine 13. AHV-Rente angenommen. Es war ein Sieg, den die Linken für sich reklamierten. Tatsächlich bildete den Hintergrund für die Annahme dieser Initiative eine tiefe parteiübergreifende Unzufriedenheit der Bevölkerung über Entscheide von Bundesrat und Parlament, unter diversen Titeln immer mehr Geld ins Ausland zu schicken.

© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Eine Giesskanne steht auf einem Tisch im Vorfeld des Abstimmungsergebnisses zur 13
© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Doch fast zwei Jahre nach Annahme der Vorlage ist immer noch unklar, wie die zusätzlichen Ausgaben der Altersversicherung, zirka vier bis fünf Milliarden Franken jährlich, finanziert werden. National- und Ständerat spielen den Ball hin und her, ein Ende ist nicht in Sicht.

Dabei präsentierte Sozialministerin Elisabeth Baume-Schneider im Herbst 2024 eine Lösungsvariante, die eine unbefristete Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,7 Prozent vorsah. Aber das Parlament spielte nicht mit.

So hat sich die Mehrheit des Nationalrates zwar auch für eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,7 Prozentpunkte ausgesprochen – allerdings nur befristet bis 2030. Der Ständerat wiederum hat eine Kombination aus Mehrwertsteuererhöhung und höheren Lohnbeiträgen vorgeschlagen. Die Mitte-Partei hat mit ihrer Forderung, die Plafonierung der Ehepaarrente (auf 150 Prozent) aufzuheben und dies im gleichen Aufwisch wie die Finanzierung der 13. AHV-Renten sicherzustellen, die Diskussionen noch etwas komplizierter gemacht.

Zu einer Differenzbereinigung zwischen den zwei Kammern kam es 2025 aber nicht. Denn die vorberatende Kommission des Ständerates verschob den Showdown zur AHV-Finanzierung auf 2026. Sie gab im Herbst bekannt, dass sie weitere Abklärungen treffen wolle.

Fakt ist: Ohne diese zusätzlichen Mittel wird die AHV schnell in eine bedrohliche Schieflage geraten. Nichtsdestotrotz werden alle AHV-Rentner im Dezember 2026 eine doppelte AHV bekommen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.