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Die EU will den Ölpreis deckeln, Israel treibt ihn in die Höhe. Schön, wenn der Westen seine Politik auf die Reihe bekäme

MARTIN DIVISEK / KEYSTONE
epa11824370 An employee walks past storage tanks and pipelines at the Central oil tank farm operated by Mero CR near Nelahozeves, Czech Republic, 14 January 2025
MARTIN DIVISEK / KEYSTONE

Wie wäre es, wenn sich der Westen – und Israel gehört doch – noch – dazu, oder? – einmal absprechen würde?

Da ist zum einen die EU. Sie müht sich derzeit um einen Konsens, den Ölpreis auf 45 Dollar pro Barrel zu deckeln. Damit soll Russlands Kriegskasse ausgeblutet werden.

Und dann ist da zum anderen Israel. Es überzieht den Iran mit einem Bomben- und Raketenhagel – und treibt den Ölpreis in neue Höhen.

Ja, was nun?

Die Weltpolitik hat mit dem Leben gemein, dass sie vielfältig, bunt und unberechenbar ist. Zumindest changiert sie in zahlreichen Grautönen.

Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass die meisten Politiker grade mal zwischen Schwarz und Weiss unterscheiden können.

Warum wählt man ständig so was?

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