Das Luzerner Seebad reagiert auf die zunehmende Überfüllung: Reisegruppen mit mehr als sechs Personen werden bei hoher Auslastung nicht mehr eingelassen. Die Betreiber begründen die Massnahme mit Platzproblemen und Sicherheitsbedenken – besonders asiatische Touristen würden häufig unerfahren im Schwimmen sein und damit häufiger Rettungseinsätze auslösen, berichtet der Blick.
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Die neue Regel, prominent auf der Website des Seebads in Deutsch, Englisch und Chinesisch kommuniziert, richtet sich klar gegen grössere Gruppen. Besonders betroffen sind chinesische Reisegruppen, die das Seebad aufgrund seiner Panoramasicht auf die Altstadt, den Vierwaldstättersee und die umliegende Bergkulisse als Fotokulisse schätzen.
Rosie Bitterli Mucha, Präsidentin des Verwaltungsrats, erklärt dem Blick: «Gruppen beanspruchen auf einmal viel Platz, Raum im Wasser, sind in der Regel laut und erfahrungsgemäss eher weniger rücksichtsvoll.» Es gehe auch um Sicherheit: «Ausländische Gäste wissen oft wenig über das Schwimmen im tiefen, von ihnen oft als kalt empfundenen See.»