Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutschlands Staatsausgaben steigen auf Rekordhoch – Helmut Kohl würde von «Sozialismus» sprechen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutschlands Staatsausgaben steigen auf Rekordhoch – Helmut Kohl würde von «Sozialismus» sprechen
Deutschlands Staatsausgaben steigen auf Rekordhoch – Helmut Kohl würde von «Sozialismus» sprechen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Deutschlands Staatsausgaben steigen schneller als das Wirtschaftswachstum – und treiben die Staatsquote bis 2030 auf über 52 Prozent. Damit wird erstmals dauerhaft ein Wert überschritten, den Altkanzler Helmut Kohl einst als «Beginn des Sozialismus» bezeichnet hat. Das geht aus einer neuen Studie der Stiftung Marktwirtschaft hervor, wie die Bild-Zeitung schreibt.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12584512 German Chancellor Friedrich Merz (2-R), German Finance Minister Lars Klingbeil (R), German Labour Minister Baerbel Bas (L), and Bavaria's State Premier Markus Soeder (2-L) arrive for a news conference after coalition talks in Berlin, Germany, 11 December 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Bereits 2024 belief sich der öffentliche Gesamthaushalt auf 2,08 Billionen Euro, bei Einnahmen von 1,98 Billionen Euro. Die Lücke: 28 Millionen Euro. Für die Jahre 2027 bis 2029 erwarten Ökonomen ein Defizit von weiteren 172 Milliarden Euro. Besonders kostentreibend sind steigende Zuschüsse zur gesetzlichen Rente sowie die Schuldenaufnahme zur Finanzierung von Sozialprojekten.

Die Autoren der Studie – darunter die Professoren Lars Feld, Clemens Fuest und Justus Haucap – schlagen Alarm. Noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik (mit Ausnahme von 1995) lag die Staatsquote so hoch. Das sei lähmend für die Wirtschaft, schreiben sie. Und weiter: Eine Konsolidierung der Staatshaushalte werde nicht ohne eine Korrektur der Sozialausgaben auskommen.

Kern der Kritik: Der Staat greife immer tiefer in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes ein – sei es durch Steuern oder durch Schulden. Die Belastung für private Haushalte und Unternehmen nehme damit stetig zu. Die Annahme, die bestehenden Ausgabenniveaus seien unveränderlich, sei «falsch», so die Ökonomen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.