Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutschland zahlt 435 Millionen Euro für nicht eingespeisten Strom aus Wind- und Solaranlagen

Anhören (58 sek ) 1.0× +
Deutschland zahlt 435 Millionen Euro für nicht eingespeisten Strom aus Wind- und Solaranlagen
Deutschland zahlt 435 Millionen Euro für nicht eingespeisten Strom aus Wind- und Solaranlagen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Netzbetreiber in Deutschland haben im Jahr 2025 rund 435 Millionen Euro Entschädigung für nicht eingespeisten Ökostrom gezahlt. Dies berichtet die Welt.

Die Summe liegt etwa 120 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert und setzt damit einen rückläufigen Trend fort. Grund für die Zahlungen sind Engpässe im Stromnetz, die vor allem bei starkem Wind oder hoher Sonneneinstrahlung auftreten. In solchen Fällen drosseln Netzbetreiber die Einspeisung von Wind- und Solaranlagen, wenn die Transportkapazitäten nicht ausreichen.

KARL-JOSEF HILDENBRAND / KEYSTONE
Ein Windrad steht bei Sonnenuntergang vor einem Strommast.
KARL-JOSEF HILDENBRAND / KEYSTONE

Regional entfiel der grösste Anteil der Entschädigungen auf Bayern mit rund 165 Millionen Euro, gefolgt von Niedersachsen mit 120 Millionen und Schleswig-Holstein mit 54 Millionen Euro. In mehreren Bundesländern wie Hessen, Bremen, dem Saarland, Berlin und Hamburg fielen kaum Zahlungen an.

Das Bundeswirtschaftsministerium kündigte unterdessen Reformen an. So soll die garantierte Einspeisevergütung für neue Solaranlagen entfallen. Künftig sollen Betreiber ihren Strom selbst vermarkten. Ziel sei es, Überförderung abzubauen und die Einspeisung stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.