Wäre es nicht so tödlich tragisch, müsste man schon fast von einer deutschen Komödie sprechen. Jedes Mal, wenn wieder ein Asylbewerber oder ein Flüchtling zusticht, überbieten sich die Politiker von der CDU bis zu den Sozialdemokraten darin, wortreich Härte zu markieren und wirksame Massnahmen zu versprechen. Nur bleibt es bei der Rhetorik. Aschaffenburg, wo ein bereits zuvor auffälliger Afghane, der längst hätte ausgeschafft sein müssen, eine Gruppe von Kindern angegriffen und dabei einen zweijährigen Jungen und einen Mann getötet hat, ist da nur das jüngste Beispiel. Das Muster wiederholt sich.
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