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Deutschland: Linksextreme drohen mit Anschlägen auf Wohnhäuser reicher Bürger. Der Staatsschutz ist alarmiert

Linksextreme Aktivisten in Deutschland richten ihren Fokus offenbar zunehmend auf Privatpersonen: In einer jüngst veröffentlichten Drohung kündigt die Szene gezielte Angriffe auf Villen und Wohnhäuser wohlhabender Bürger an. Unter dem Motto «Follow the money» sollen künftig nicht mehr nur Unternehmen oder staatliche Einrichtungen attackiert werden, sondern gezielt das private Eigentum Reicher.

Jannis Große/Süddeutsche Zeitung Photo
Rund 700 Menschen haben am 20. Juni in Hamburg für die Freiheit von inhaftierten Antifaschist:innen demonstriert. Mit Sprüchen wie &#x201e
Jannis Große/Süddeutsche Zeitung Photo

Nach Angaben der Zeitung Junge Freiheit liegt dem Staatsschutz ein entsprechender Aufruf vor. Besonders alarmierend: Eine erste Tat wurde bereits verübt. Im Berliner Nobelviertel Grunewald setzten Unbekannte ein Trafohäuschen in Brand und beschädigten einen Funkmast. In der Szenezeitschrift Autonomes Blättchen bekannten sich die Täter zu dem Anschlag – und bezeichneten ihn zynisch als «militanten Nachtspaziergang durchs Grunewaldviertel».

Die ideologische Rechtfertigung folgt einem bekannten Narrativ: Reiche werden für soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung und Rassismus verantwortlich gemacht. In dem Pamphlet heisst es: «Mit Appellen, Überzeugungsarbeit oder schlichten Informationen ist ihnen nicht beizukommen.» Es gehe darum, eine «ständige Randale» in wohlhabenden Vierteln zu provozieren und die Bewohner durch Gewalt zu verunsichern.

Der Staatsschutz nimmt die Drohungen laut Junger Freiheit ernst. Ein Beamter erklärte: «Die Szene radikalisiert sich immer weiter, propagiert den Klassenkampf, es geht um Umverteilungs-Fantasien und gewaltsame Enteignung.» Sorge bereite auch die ideologische Unterstützung durch Teile der politischen Linken, die laut Sicherheitskreisen als moralische Rückendeckung für die Gewaltakte interpretiert werden könne.

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