Deutschland: Bundespolizei nahm durch Grenzkontrollen Tausende Personen fest
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutschland: Bundespolizei nahm durch Grenzkontrollen Tausende Personen fest

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutschland: Bundespolizei nahm durch Grenzkontrollen Tausende Personen fest
Deutschland: Bundespolizei nahm durch Grenzkontrollen Tausende Personen fest
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die verschärften Grenzkontrollen Deutschlands haben seit Mai 2025 zu Tausenden Festnahmen und Zurückweisungen geführt. Das berichtet die «Welt am Sonntag». Demnach wurden vom 8. Mai 2025 bis Ende Januar rund 27’000 Menschen an den deutschen Grenzen zurückgewiesen oder zurückgeschoben. Darunter befanden sich mehr als 1100 Personen, die ein Asylbegehren geäussert hatten. Die Bundespolizei nahm zudem mehr als 1100 mutmassliche Schleuser vorläufig fest. Zugleich registrierten die Behörden den niedrigsten Stand illegaler Einreisen seit vier Jahren.

PATRICK PLEUL / KEYSTONE
Deutschland: Bundespolizei nahm durch Grenzkontrollen Tausende Personen fest
PATRICK PLEUL / KEYSTONE

Nach Angaben des Ministeriums wurden zwischen Mai und Januar mehr als 6700 Personen festgenommen, gegen die ein offener Haftbefehl vorlag. Zudem identifizierte die Polizei etwa 1200 Extremisten aus dem linken, rechten, islamistischen oder ausländerextremistischen Spektrum.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte kurz nach dem Regierungswechsel im Mai 2025 angekündigt, die Kontrollen zu verschärfen. Er sprach von der «Wiederherstellung von Ordnung und Kontrolle». Die Kontrollen an allen neun deutschen Grenzen wurden über den 15. März hinaus um sechs Monate verlängert.

Der Bundestag verabschiedete zudem zwei Gesetze zur Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Kern ist die Einrichtung sogenannter Sekundärmigrationszentren für Personen, deren Verfahren nach dem Dublin-Abkommen in einem anderen EU-Staat geführt werden muss.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.