Deutschland steht ein interessanter Wahlkampf bevor. Es ist bereits zu spüren. Die ersten Scharmützel und Wortgefechte lassen intensive Auseinandersetzungen erwarten. Man streitet wieder, zum Glück, ist uneins, es scheinen sich echte weltanschauliche Lager zu bilden, «Alternativen» herauszuschälen. Was wir seit dieser Woche erleben, fühlt sich jedenfalls deutlich lebendiger an als das traurig-narkotisierende Schauspiel, das sich vor vier Jahren zutrug, als sich eine der Langzeitkanzlerin Merkel überdrüssige Bundesrepublik unentschlossen zur Wahl einer mürben, brüchigen «Ampel»-Koalition durchrang, die jetzt in einer Kaskade von wechselseitigen Schuldzuweisungen untergeht, im Gej ...