Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutsches Migrations-Amt hebt Flüchtlingsschutz für Syrer fast nie auf

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutsches Migrations-Amt hebt Flüchtlingsschutz für Syrer fast nie auf
Deutsches Migrations-Amt hebt Flüchtlingsschutz für Syrer fast nie auf
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hebt den Schutzstatus von Flüchtlingen auch nach erneuter Prüfung nur selten auf. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet.

Von Januar bis November 2025 leitete das Bamf demnach 23.101 neue Widerrufs- oder Rücknahmeprüfungen ein, rund 5500 mehr als im Vorjahr. In insgesamt 41.887 Verfahren traf die Behörde Entscheidungen. In etwa 93 Prozent der Fälle blieb der Schutzstatus bestehen. Lediglich 2839 Verfahren endeten mit einem Widerruf oder einer Rücknahme, davon nur 310 wegen falscher Angaben oder Täuschung.

DANIEL KARMANN / KEYSTONE
ARCHIV - 02
DANIEL KARMANN / KEYSTONE

Besonders häufig überprüft wurden Schutzberechtigte aus Syrien. Bei ihnen wurden 9077 Prüfungen neu eingeleitet, entschieden wurde in 16.737 Fällen. In 96,7 Prozent bestätigte das Bamf den bestehenden Schutzstatus.

Clara Bünger, die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, sieht sich bestätigt. «In aller Regel bestätigt das Bamf nach einer nochmaligen Überprüfung den einmal erteilten Schutzstatus», sagte sie dem RND. Für Syrien gelte dies besonders. «Die Lage in Syrien hat sich in keiner Weise grundlegend stabilisiert», erklärte Bünger und verwies auf anhaltende Gewalt und Vertreibungen.

In der Politik wird dennoch über Rückführungen diskutiert. Die CSU legte Anfang Januar ein Konzept zur Rückkehr syrischer Flüchtlinge vor. Einzelne Verwaltungsgerichte haben zuletzt Abschiebungen nach Syrien in bestimmten Fällen erlaubt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.