Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutlich mehr linke als rechte Gewalt gegen politische Gegner, wie neue Zahlen zeigen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutlich mehr linke als rechte Gewalt gegen politische Gegner, wie neue Zahlen zeigen
Deutlich mehr linke als rechte Gewalt gegen politische Gegner, wie neue Zahlen zeigen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Politisch motivierte Gewaltdelikte werden in Deutschland deutlich häufiger von Linken gegen Rechte verübt als umgekehrt. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der AfD hervor, wie das Onlineportal Nius berichtet.

Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 606 Gewaltdelikte dem Phänomenbereich «PMK-links» mit dem Unterthemenfeld «gegen rechts» zugeordnet. Im umgekehrten Fall – «PMK-rechts» mit dem Unterthemenfeld «gegen links» – registrierten die Behörden 182 Gewalttaten. Damit wurden mehr als dreimal so viele Gewaltdelikte von links gegen rechts erfasst wie von rechts gegen links.

MORITZ FRANKENBERG / KEYSTONE
Deutlich mehr linke als rechte Gewalt gegen politische Gegner, wie neue Zahlen zeigen
MORITZ FRANKENBERG / KEYSTONE

In der Statistik zur politisch motivierten Kriminalität werden Straftaten zunächst einem Phänomenbereich wie «links» oder «rechts» zugeordnet. Ergänzend können Unterthemenfelder vergeben werden, die den Kontext der Tat näher beschreiben. Nach Angaben des Innenministeriums wird die politische Orientierung der Opfer jedoch nicht systematisch erfasst, weshalb die Zahlen als möglicherweise unvollständig gelten.

Aus den Daten geht zudem ein deutlicher Anstieg der Gewalt zwischen politischen Lagern hervor. Die Zahl der von links gegen rechts verübten Gewalttaten stieg von 416 im Jahr 2024 auf 606 im Jahr 2025, ein Plus von rund 31 Prozent. Die Gewalttaten von rechts gegen links nahmen im gleichen Zeitraum von 147 auf 182 zu.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.