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«Der Westen ist überheblich»: Ueli Maurer fordert mehr Diplomatie mit Ländern wie China oder Indien

Der Westen sei «überheblich». Zu diesem Fazit kommt alt Bundesrat Ueli Maurer im grossen Gespräch mit der Weltwoche. Nach seiner Reise nach Peking, wo er in Anwesenheit von Xi Jinping, Wladimir Putin, Narendra Modi und Kim Jong-un die Militärparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs verfolgte, sagt er selbstkritisch: «Wir betrachten uns als Zentrum der Welt, obwohl Länder wie China oder Indien uns aus eigener Kraft eingeholt haben. Wir respektieren ihre Kulturen zu wenig.»

PARKER SONG / POOL / KEYSTONE
epa07533285 Swiss Federal President Ueli Maurer (L) speaks with Chinese Premier Li Keqiang (not pictured) during their meeting at the Diaoyutai State Guesthouse in Beijing, China, 28 April 2019
PARKER SONG / POOL / KEYSTONE

 

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Statt miteinander zu reden, redeten wir übereinander, so Maurer. «Wir müssen zu Waffenstillständen kommen, etwa in der Ukraine oder im Nahen Osten, statt Konflikte anzuheizen.» Für ihn ist klar: «Der Westen sollte sich fragen, warum er andere Kulturen so wenig respektiert.»

Das ausführliche Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche.

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