Weltwoche: Herr Stürzenberger, wie geht es Ihnen? Wie haben Sie diese fürchterliche Messerattacke verkraftet?
Michael Stürzenberger: Es geht einem natürlich bescheiden nach so einem Anschlag, wenn man mit einem dreissig Zentimeter langen Kampfmesser sieben Stiche in den Körper bekommt, zwei in den Oberschenkel, einen in den Oberkörper und die restlichen ins Gesicht. Aber den Polizisten hat es viel schlimmer erwischt. Das hat mich fürchterlich geschockt, dass er gestorben ist. Das ist fürchterlich, und da kann man nur den Familienangehörigen und den Polizeikollegen die grösste Anteilnahme aussprechen.
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