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Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz fällt unfreiwillig ein vernichtendes Urteil über die Veranstaltung: Die Teilnehmer würden Andersdenkende «niederbrüllen»

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Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz fällt unfreiwillig ein vernichtendes Urteil über die Veranstaltung: Die Teilnehmer würden Andersdenkende «niederbrüllen»
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz fällt unfreiwillig ein vernichtendes Urteil über die Veranstaltung: Die Teilnehmer würden Andersdenkende «niederbrüllen»
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Wolfgang Ischinger ist ein Diplomat bis in die letzte Faser seines Wesens: Verbindlich, ruhig, wortgewandt, aber auch ein harter Vertreter der Interessen seines Landes.

Zudem verfügt er über gesunden Menschenverstand. Anders als sein Vorgänger hat der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz wieder AfD-Vertreter eingeladen.

Doch bis Russland erstreckt sich die Grossmut nicht. Auch dieses Jahr wird niemand von der Moskwa an die Isar reisen. Gespräche lohnten nicht, meint Ischinger, und verweist auf das Verhalten der Kremlführung in den Verhandlungen mit den USA.

CHRISTOPH SOEDER / KEYSTONE
ARCHIV - 28
CHRISTOPH SOEDER / KEYSTONE

Na ja, er muss nicht unbedingt Putin einladen. Aber es gäbe sicher andere Intellektuelle aus Russland, mit denen eine Debatte lohnte.

Das erkennt auch Ischinger, wären da nicht die anderen Gäste. Die würden die Russen «niederbrüllen».

Er sagte tatsächlich «niederbrüllen». Was die Frage aufwirft: Wer sind diese Gäste? Warum lädt er solche Leute ein? Weil er sonst alleine da sässe?

Ein vernichtenderes Urteil über die Qualität dieser Tagung kann man nicht fällen.

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