Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Das sind mafiöse Strukturen»: SPD-Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas kündigt Bürgergeld-Reform an

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) plant eine umfassende Reform des Bürgergelds und will zugleich entschieden gegen organisierte Sozialleistungsbetrüger vorgehen. In einem Interview mit dem Stern beklagte sie ausbeuterische Netzwerke, die Menschen aus Osteuropa mit schlecht bezahlten Arbeitsverträgen nach Deutschland locken und gleichzeitig Bürgergeld beantragen lassen – während die Gelder in den Taschen der Hintermänner landen. «Das sind mafiöse Strukturen, die wir zerschlagen müssen», so Bas.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
«Das sind mafiöse Strukturen»: SPD-Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas kündigt Bürgergeld-Reform an
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Zur Bekämpfung solcher Machenschaften fordert die Ministerin einen besseren Datenaustausch zwischen Finanzämtern, Jobcentern, Familienkassen und Sicherheitsbehörden. Auch müsse strenger geprüft werden, ob Personen tatsächlich Anspruch auf Freizügigkeit innerhalb der EU hätten.

Parallel arbeitet Bas an Änderungen am Bürgergeld selbst. Während die Grundstruktur der Unterstützung bestehen bleiben soll, ist eine Umbenennung geplant. Künftig soll die Anpassung der Leistungen an die Preisentwicklung effizienter erfolgen. Zudem sollen Sanktionen schneller verhängt werden können – mit einer Ausnahme: Bei Haushalten mit Kindern will Bas keine vollständigen Kürzungen zulassen. «Alle, die Leistungen erhalten, haben eine Mitwirkungspflicht», betont sie.

Noch in diesem Jahr will die Ministerin erste Vorschläge präsentieren. Kritik an Verschärfungen kommt vom Paritätischen Gesamtverband und dem Sozialverband Deutschland, die vor pauschalen Vorverurteilungen warnen und betonen, dass die Mehrheit der Bürgergeldbezieher sich korrekt verhalte.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.