Wie 20 Minuten berichtete, überfallen immer mehr Einbrecher Privathäuser, während die Bewohner zu Hause sind. Vor allem in der Westschweiz nehmen diese besonders brutalen Überfälle stark zu. Die betroffenen Gemeinden schlagen Alarm und sehen eine grosse Gefahr für die ganze Schweiz.
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Generell steigt die Zahl der Einbrüche in der Schweiz kontinuierlich an. Innert nur gerade vier Jahren hat gemäss Bundesamt für Statistik die Zahl der Fälle schweizweit um fast 50 Prozent zugenommen. Vor allem die Zahlen in der Romandie sind erschreckend. Oft handelt es sich um eine besonders gefährliche Art der Einbrüche, die im vollen Wissen der Täter geschehen, indem die Bewohner zu Hause weilen und die Einbrecher Gewalt anwenden. Solcherart überfallene Hausbewohner werden geschlagen, beschimpft und bedroht.
Die Spuren führen offenbar nach Frankreich. Fast alle Täter – deren Herkunft man vermuten darf und die weder Dupont noch Durand noch Dubois heissen – nutzen die offenen Grenzen für ihr kriminelles Treiben. Die Behörden schauen mehr oder weniger machtlos zu und raten, sich mit Sicherheitsmassnahmen zu schützen. Zweifellos mussten sich in den letzten Jahrzehnten die Unternehmen und Privaten für Kosten von mehreren Milliarden aufwendig gegen die wachsende Unsicherheit wappnen. Bezahlen müssen die Bürger die politisch angerichtete Verwahrlosung der öffentlichen Sicherheit aus dem eigenen Sack.
Das Problem hat einen Namen: Schengen-Vertrag. Was wurde von offizieller Seite nicht dem Volk vorgelogen, dieser Vertrag bringe mehr Sicherheit, und das damit verbundene Dublin-Abkommen führe zu weniger Asylanten. Weil niemand mehr ernsthaft die Grenzen kontrolliert, sind die Schweizer mittlerweile in ihren Häusern nicht mehr sicher.
20 Minuten hat zu seinem Bericht über die Einbruchsserien übrigens das Kommentarfeld deaktiviert. Man kann sich vorstellen, warum.