«Schattenseiten der Migration» heisst das aktuelle Buch von Psychiater Frank Urbaniok. Für dieses hat er zu einer Reihe von Delikten den Anteil der Täter nach der Angehörigkeit zu bestimmten Nationalitäten berechnet.
In einem Podcast der NZZ sagt Urbaniok, einzelne Herkunftsländer seien bei Straftaten «drastisch überrepräsentiert». Das betreffe vor allem Täter aus Nordafrika und arabischen Staaten. Sie seien für bis zu fünfzehn Mal mehr Opfer verantwortlich als Einheimische.
Paolo Dutto für die Weltwoche
Das wisse jeder, der in der Berufspraxis mit solchen Fällen zu tun haben. Es werde aber oft verdeckt, was der Psychiater eine «ideologische Verformung des Themas» nennt.
Eine normale Debatte um diese Themen sei «kaum möglich». Denn heute gelte jeder als ausländerfeindlich, der die negativen Auswirkungen klar benenne. Darunter, so Urbaniok, würden nicht zuletzt die gutintegrierten Ausländer leiden.
Die Erkenntnisse gipfeln in seiner Forderung, das Asylrecht als absolutes Recht abzuschaffen. Stattdessen sollen, so Frank Urbaniok, Kontingente geschaffen werden, «die die Staaten demokratisch legitimieren können».
Ansonsten habe man die Situation, «dass das Asylrecht alle anderen Rechte schlägt, egal, ob die Person gefährlich ist». Der Staat habe eine «Fürsorgepflicht für die eigene Bevölkerung».
Vor rund einem Monat sprach die Weltwoche bereits mit Prof. Urbaniok. Das ausführliche Interview lesen Sie hier – das Videogespräch sehen Sie hier: