Danke, Susanne Wille: Die SRG-Direktorin liefert unfreiwillig Argumente für die «200 Franken sind genug»-Initiative
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Danke, Susanne Wille: Die SRG-Direktorin liefert unfreiwillig Argumente für die «200 Franken sind genug»-Initiative

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Danke, Susanne Wille: Die SRG-Direktorin liefert unfreiwillig Argumente für die «200 Franken sind genug»-Initiative
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Eine desaströse Woche für die SRG – und ihre Direktorin Susanne Wille.

Zuerst versuchten die Gegnerinnen und Gegner der Initiative «200 Franken sind genug», mit einer zugespitzten Kampagne den Leuten Angst zu machen. Wehe – so mahnten sie mit erhobenem Zeigefinger – man wage es, dem Volksbegehren zuzustimmen. Dann sei es vorbei mit seriöser Information. «In unsicheren Zeiten braucht es verlässliche Informationen, denen wir vertrauen können», erklärte ein Komitee aus Grünen, SP, Mitte und FDP vor versammelter Journalistenschar. Der Subtext war unüberhörbar: Als würden alle anderen Medien ausser der SRG unseriös arbeiten.

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Susanne Wille, Generaldirektorin der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG, posiert zum Portrait, am Montag, 24
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Man kann nur hoffen, dass dieser Versuch der Einschüchterung nach hinten losgeht.

Doch damit nicht genug. SRG-Direktorin Susanne Wille kündigte zudem an, die UKW-Sender wieder aufzuschalten. Für viele – gerade ältere – Menschen, die ihre Autoradios für viel Geld auf DAB haben umbauen lassen, um weiterhin die SRG-Programme empfangen zu können, wirkt diese Kehrtwende wie eine Ohrfeige. Sie wirft auch die Frage auf, wie verlässlich die strategische Planung der SRG überhaupt ist.

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die Zwangsgebühr von 335 Franken zu hoch angesetzt ist: Die SRG hat ihn diese Woche selbst geliefert.

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