Es wird eng in Donald Trumps Rektum.
Das Buhlen der Nato-Partner um die Gunst des Präsidenten sprengt alle Grenzen der Peinlichkeit.
In Pole-Position ist Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Er schmeichelte sich mit einer liebedienerischen SMS beim Führer der freien Welt ein, bevor er ihn zum daddy machte.
Trump amüsierte sich köstlich und konterte mit einem Video: Daddy is home.
REMKO DE WAAL / KEYSTONE
🎶 Daddy’s home… Hey, hey, hey, Daddy.
President Donald J. Trump attended the NATO Summit in The Hague, Netherlands. pic.twitter.com/asJb5FD2Ii
— The White House (@WhiteHouse) June 26, 2025
Rutte hat Konkurrenz. Emmanuel Macron säuselt seit Monaten Liebesschwüre in Trumps Ohr. Briten-Premier Keir Starmer sank auf die Knie, um Papiere aufzulesen, die dem Amerikaner aus der Hand gefallen waren. Und Friedrich Merz pflegt die Rolle des Strebers und Lehrerlieblings: Brav, Fritz!
Mit Trump hat das nur bedingt zu tun. George W. Bush wurde von Europas Politelite ähnlich verspottet. Bis sie ihn in Göteborg zum EU-USA-Gipfel persönlich traf – und um ihn herumwuselte wie Groupies um einen Rockstar.
Die traurige Wahrheit hat Zbigniew Brzesinski vor einem halben Jahrhundert aufgeschrieben: Die Europäer sind die Vasallen Washingtons.
Sie werden es bleiben, derweil der Rest der Welt sich emanzipiert.