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Crans-Montana: Universitätsspital Zürich befürchtet weitere Todesopfer

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Crans-Montana: Universitätsspital Zürich befürchtet weitere Todesopfer
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Am Universitätsspital Zürich haben sich zwei Schwerverletzte aus dem Grossbrand von Crans-Montana mit dem gefährlichen Bakterium Acinetobacter baumannii infiziert. Einer der beiden, ein 18-jähriger Schweizer, ist inzwischen verstorben. Die Walliser Staatsanwaltschaft ermittelt nun, ob die Todesursache tatsächlich auf die Infektion zurückzuführen ist.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Flowers and a sign with a heart and the words "We are thinking of you" are placed next to the entrance of the University Hospital Zurich (USZ) on Wednesday, January 7, 2026 in Zurich, Switzerland
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Die Klinik meldete den Fall am Wochenende. Experten befürchten weitere Todesopfer in den kommenden Wochen: «Es ist realistisch, dass es im Lauf der nächsten vier, fünf Wochen zu weiteren Todesfällen kommen wird», sagte Paul Fuchs, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin, zur NZZ. Bei Schwerbrandverletzten zählen Infektionen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Besonders problematisch: Das Immunsystem dieser Patienten ist durch die massiven Hautschäden dauerhaft geschwächt.

Das Bakterium Acinetobacter baumannii, mit dem sich die Patienten angesteckt haben, gilt als besonders gefährlich: In 40 Prozent der Fälle, in denen es zu einer Blutvergiftung kommt, endet die Infektion tödlich. Der Erreger ist gegen viele gängige Antibiotika resistent, was die Behandlung erschwert. Zwar gibt es noch sogenannte Reservemittel, doch deren Wirkung sei begrenzt, heisst es aus der Pressestelle des Spitals.

Unklar ist bislang, wie die Infektion entstanden ist. Bereits 2022 hatte die Zürcher Klinik mit dem gleichen Keim zu kämpfen. Drei Patienten starben damals. Laut Spitalleitung besteht aber kein Zusammenhang zwischen den aktuellen und den damaligen Fällen. Möglich sei auch, dass die Keime von den Betroffenen selbst eingeschleppt wurden – etwa aus dem eigenen Darm oder über die Erstversorgung in anderen Kliniken.

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