Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat der Walliser Staatsrat eine Soforthilfe beschlossen. Jedes Opfer, das ins Spital eingeliefert wurde oder verstorben ist, erhält einen Pauschalbetrag von 10.000 Franken.
Anspruchsberechtigt sind die Familien aller vierzig Verstorbenen sowie 116 Personen, die hospitalisiert wurden. Ziel sei es, den Betroffenen «mit einem Minimum an Verwaltungsaufwand finanzielle Soforthilfe» zukommen zu lassen.
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Auch der Bund hat Unterstützung zugesichert. Der Bundesrat hielt fest, dass die Opfer und ihre Angehörigen auf Hilfe zählen könnten. «Niemand soll durch das Netz der bestehenden Hilfsangebote fallen», schreibt er in einer Mitteilung.
Der Bundesrat sei bereit, dem Parlament nötigenfalls zusätzliche Finanzmittel zu beantragen. Wie und unter welchen Voraussetzungen diese eingesetzt werden könnten, sollen das EJPD, das EDI und das EFD bis Ende Februar 2026 prüfen. Die Leistungen des Bundes wären subsidiär und abhängig von den Bedürfnissen der Betroffenen, dem Engagement der Versicherungen sowie den Massnahmen des Kantons Wallis.