Christoph Mäder gibt im kommenden Jahr das Präsidium des Wirtschaftsverbands Economiesuisse ab. Der Verband bestätigte gegenüber dem Blick, dass Mäder seine laufende Amtsperiode regulär beenden und danach nicht mehr zur Verfügung stehen wird.
Mäder verlässt den Verband in einer Phase wachsender interner Spannungen. Die Annahme der 13. AHV-Rente gegen die Empfehlung von Economiesuisse, der Bruch mit der SVP sowie fehlende Positionierungen bei Schlüsselthemen wie der Energiestrategie 2050 sorgten für Kritik. Laut Nau.ch steht der Verband zudem vor einer «Zerreissprobe», etwa bei der Ausrichtung gegenüber der EU und in der Migrationspolitik.
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Wer Mäder nachfolgt, ist noch offen. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit, die Economiesuisse strategisch neu ausrichten kann. Mit der Suche wurde das internationale Personalberatungsunternehmen Egon Zehnder beauftragt – das angeblich teuerste Personalberatungsunternehmen der Schweiz.