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Chinas Schweigen zu Iran sei unheimlich, sagt der Blick. Warum? Ist nicht das Dauergeplapper des Schweizer Bundesrats viel unheimlicher?

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Chinas Schweigen zu Iran sei unheimlich, sagt der Blick. Warum? Ist nicht das Dauergeplapper des Schweizer Bundesrats viel unheimlicher?
Chinas Schweigen zu Iran sei unheimlich, sagt der Blick. Warum? Ist nicht das Dauergeplapper des Schweizer Bundesrats viel unheimlicher?
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Chinas Schweigen zum Iran und zu Venezuela sei laut Blick «unheimlich». In einer Welt, in der westliche Regierungen und insbesondere unser Schweizer Bundesrat glauben, sich zu jedem globalen Konflikt reflexhaft, moralisierend und geschwätzig äussern zu müssen, wirkt Chinas Zurückhaltung keineswegs bedrohlich, sondern geradezu wohltuend professionell.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Chinese President Xi Jinping reacts during the closing session of the National People's Congress (NPC) at the Great Hall of the People in Beijing, Thursday, March 12, 2026
Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.

Während die offizielle Schweiz unter dem Deckmantel einer vermeintlichen «Verantwortung» die bewährte Neutralität für billiges Dauergeplapper opfert und sich in jeden Weltkonflikt verbal einmischt, zeigt Peking eine strategische Disziplin, die wir längst verloren haben. Dieses «Dreinquatschen», das mittlerweile zum Industriestandard der westlichen Politik erhoben wurde, löst keine Probleme – es schafft neue Fronten und zerstört die Glaubwürdigkeit als neutraler Vermittler.

Vielleicht ist das chinesische Schweigen nicht unheimlich, sondern schlicht der Ausdruck einer Politik, die nationale Interessen über den medialen Betroffenheitskult stellt. Es wäre dem Schweizer Bundesrat dringend anzuraten, sich daran ein Vorbild zu nehmen und zur klassischen, stillen Diplomatie zurückzukehren.

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