Chinas Wirtschaft hat 2025 mit einem beeindruckenden Wachstum begonnen. Laut offiziellen Daten stiegen sowohl die Industrieproduktion als auch die Investitionen und der Einzelhandel stärker als im Vorjahr, berichtet das Portal Global Times.
Wie das Nationale Statistikbüro (NBS) mitteilte, wuchs die Industrieproduktion grosser Unternehmen in den ersten beiden Monaten um 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Einzelhandelsumsatz kletterte auf 8,37 Billionen Yuan (rund 1,16 Billionen US-Dollar), ein Anstieg von 4 Prozent. Auch die Onlineverkäufe legten um 7,3 Prozent zu. Die Investitionen in feste Vermögenswerte stiegen um 4,1 Prozent.
Luciano Mortula
NBS-Sprecher Fu Linghui erklärte, eine Kombination aus bestehenden und neuen Wirtschaftspolitiken habe die Industrie- und Dienstleistungssektoren beflügelt. Zudem seien Konsum und Investitionen deutlich gestiegen. Auch die Arbeitslosenquote blieb mit 5,3 Prozent stabil.
Die chinesische Regierung hält für 2025 an ihrem Wachstumsziel von rund 5 Prozent fest – trotz globaler Unsicherheiten und schwacher Binnennachfrage. Der chinesische Ökonom Chen Fengying sieht gute Chancen, dieses Ziel zu erreichen, da Pekings proaktive Konjunkturmassnahmen greifen würden.
Um den Konsum weiter anzukurbeln, haben die Kommunistische Partei Chinas und der Staatsrat einen Aktionsplan veröffentlicht. Dieser sieht vor, die Kaufkraft der Haushalte durch steigende Einkommen und geringere finanzielle Belastungen zu stärken. Die Strategie solle eine positive Spirale zwischen Angebot und Nachfrage in Gang setzen.
Statistiker Fu betonte, China verfüge über eine solide industrielle Basis, hohe Investitionsbereitschaft und ein enormes Marktpotenzial. Die wirtschaftliche Öffnung des Landes werde weiteres Wachstum fördern.