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China schnappt sich eine Rohstoff-Mine nach der anderen – 2024 waren es so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr

Chinesische Unternehmen haben 2024 so viele internationale Bergbauprojekte übernommen wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Wie die Financial Times berichtet, stecken hinter diesem Run geopolitische Spannungen und der strategische Wille Pekings, sich frühzeitig Zugang zu kritischen Rohstoffen zu sichern.

Zehn Transaktionen im Wert von jeweils über 100 Millionen Dollar wurden laut Daten von S&P und Mergermarket registriert – so viele wie zuletzt 2013. Der Kauf der brasilianischen Kupfer- und Goldmine Mineração Vale Verde durch Chinas Baiyin Nonferrous Group für 420 Millionen Dollar im April steht exemplarisch für diese Entwicklung. Auch die geplante Übernahme eines kasachischen Goldprojekts durch Zijin Mining für 1,2 Milliarden Dollar zeigt die Richtung.

A large walking excavator works in a quarry for the extraction of rare metals. Drone view. Industrial landscape.
A large walking excavator works in a quarry for the extraction of rare metals
A large walking excavator works in a quarry for the extraction of rare metals. Drone view. Industrial landscape.

«Die chinesischen Gruppen glauben, sie haben ein kurzfristiges Fenster – sie versuchen, möglichst viele Deals abzuschliessen, bevor es geopolitisch noch schwieriger wird», erklärte Michael Scherb von der Firma Appian Capital Advisory.

Analysten sehen in Chinas Engagement auch eine Reaktion auf westliche Bemühungen, die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten bei Lithium, Kobalt oder seltenen Erden zu verringern. Während Länder wie Kanada oder Australien zunehmend vorsichtig gegenüber chinesischen Investoren agieren, zeigen sich Schwellenländer oft offen – auch weil Peking schlechtere Konditionen akzeptieren muss.

Die chinesische Regierung erlaube mittlerweile sogar den Wettbewerb unter heimischen Bietern. «Das zeigt, dass sie keine Angst mehr haben, gegen den Westen zu verlieren», so Scherb.

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