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Cédric Wermuth und Samira Marti wischen die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» vom Tisch – und blenden die realen Folgen des Bevölkerungswachstums aus

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Cédric Wermuth und Samira Marti wischen die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» vom Tisch – und blenden die realen Folgen des Bevölkerungswachstums aus
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Es war ein Rundumschlag. SP-Co-Präsident Cédric Wermuth und Fraktionschefin Samira Marti nahmen in einer Sendung «Meyer:Wermuth» die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» auseinander.

Die Abrechnung gibt einen Vorgeschmack auf den Abstimmungskampf. Die Chefgenossen signalisieren, dass die Zuwanderung – 1,5 Millionen Menschen aus der EU und Drittstaaten – innerhalb von 22 Jahren keine Herausforderung darstellt. Im Gegenteil: Die Initianten würden die «Ausländer als Sündenböcke» darstellen, so das linke Duo.

Screenshot YouTube/SP Schweiz
Cédric Wermuth und Samira Marti wischen die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» vom Tisch – und blenden die realen Folgen des Bevölkerungswachstums aus
Screenshot YouTube/SP Schweiz

Das scheint doch etwas kurz gedacht. Dem Volksbegehren geht es nicht um Ausländer, sondern um die Bevölkerungsentwicklung, die das Anliegen als zu schnell und nicht nachhaltig taxiert.

Dazu einige Fakten:

Netto wuchs die Bevölkerung im Jahr 2024 um rund 82.000 Personen. Dieses Bevölkerungswachstum bedeutete: 40.350 neue Wohnungen, 1591 Pflegepersonen, 47.492 Autos, 566 Millionen kWh Strom und 35 Quadratkilometer Siedlungsfläche.

Jetzt kann man, wie die beiden SP-Kader, überzeugt sein, dass die Entwicklung in den nächsten Jahren einfach so weitergehen kann. Oder man ruft die Politik auf, Gegenmassnahmen zu treffen. Die Abstimmung findet voraussichtlich im Juni statt. Der Souverän hat jetzt eine Entscheidung zu treffen.

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