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Cassis reist überraschend nach Kiew – für einen «gerechten und dauerhaften Frieden»

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Cassis reist überraschend nach Kiew – für einen «gerechten und dauerhaften Frieden»
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Kurz vor neuen Friedensgesprächen in Abu Dhabi ist Bundesrat Ignazio Cassis nach Kiew gereist. Der Schweizer Aussenminister wurde vom Generalsekretär der OSZE, Feridun Sinirlioglu, begleitet, berichtet die NZZ. Ziel der Visite: die Rolle der von der Schweiz präsidierten Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bei künftigen Friedensverhandlungen zu stärken.

MAXYM MARUSENKO / KEYSTONE
epa12700034 Swiss Federal Councilor and Chairperson-in-Office of the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) Ignazio Cassis (L), OSCE Secretary General Feridun Sinirlioglu (R), and Ukrainian Minister of Foreign Affairs Andrii Sybiha (C) shake hands during their meeting in Kyiv, Ukraine, 02 February 2026, amid the Russian invasion
MAXYM MARUSENKO / KEYSTONE

Empfangen wurde Cassis vom ukrainischen Aussenminister Andrij Sybiha. Der Bundesrat betonte auf der Plattform X, er sei vor Ort, um die OSZE als Dialogplattform zu bekräftigen. Die Organisation sei bereit, «einen gerechten und dauerhaften Frieden im Einklang mit dem Völkerrecht» zu unterstützen.

Ab Mittwoch wollen Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten über eine mögliche Waffenruhe verhandeln. Sollte es zu Fortschritten kommen, könnte die OSZE laut Cassis eine Rolle bei der Überwachung übernehmen. Schon am Weltwirtschaftsforum in Davos hatte der Bundesrat erklärt, die OSZE müsse im Falle eines Abkommens «in 24 bis 48 Stunden einsatzbereit sein».

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