Buttersäure, Nägel, Schlagwerkzeug: In Freiburg eskaliert eine Demonstration gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Buttersäure, Nägel, Schlagwerkzeug: In Freiburg eskaliert eine Demonstration gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Buttersäure, Nägel, Schlagwerkzeug: In Freiburg eskaliert eine Demonstration gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung
Buttersäure, Nägel, Schlagwerkzeug: In Freiburg eskaliert eine Demonstration gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bei einer Demonstration gegen eine AfD-Wahlkampfveranstaltung in Freiburg ist es am Mittwoch zu massiven Ausschreitungen gekommen. Das berichtet das Portal Apollo News. Neben einem mutmasslichen Buttersäureanschlag versuchten rund hundert vermummte und mit Schlagwerkzeugen bewaffnete Personen, Polizeisperren zu durchbrechen. Auch Nägel wurden unter Einsatzfahrzeugen ausgelegt.

FILIP SINGER / KEYSTONE
Anti-AfD-Protest.
FILIP SINGER / KEYSTONE

Wie die Polizei Freiburg erklärte, versammelten sich gegen 17 Uhr rund 1800 Personen auf dem Europaplatz, um gegen eine Veranstaltung der AfD im Bürgerhaus Zähringen zu protestieren. Kurz darauf habe eine Gruppe von etwa «hundert vermummten und mit Schlagwerkzeugen bewaffneten Personen» versucht, Absperrungen zu überwinden. Die Einsatzkräfte setzten Pfefferspray ein, um die Angreifer zurückzudrängen. Dennoch sei weiterhin «massiv» versucht worden, die Sperren zu durchbrechen. Zudem kam es zu Sitzblockaden durch vermummte Demonstranten.

Gegen 19.30 Uhr stellten die Beamten fest, dass unter Reifen von Streifenwagen Nägel ausgelegt worden waren. Offenbar sollte so der Einsatz behindert oder Fahrzeuge beschädigt werden.

Im Bürgerhaus selbst wurde eine übelriechende Substanz verteilt. Nach DPA-Informationen handelte es sich mutmasslich um Buttersäure. Diese gilt als gesundheitsschädlich: Das Einatmen kann zu starken Reizungen der Atemwege, Erbrechen, Kopfschmerzen und Verätzungen führen. Feuerwehren warnen vor möglichen schweren Lungenschäden bis hin zu einem toxischen Lungenödem.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.