Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat sich in der Debatte um öffentlich-rechtliche Medienpositionierungen hinter die ZDF-Journalisten Dunja Hayali und Elmar Thevessen gestellt. Beide waren wegen ihrer Kommentare zum Attentat auf den US-Politiker Charlie Kirk in die Kritik geraten. In solchen Fällen brauche es «starke Rückendeckung», so Göring-Eckardt – auch durch den Medienminister.
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Weniger Verständnis zeigte sie hingegen für die Aufregung um die Absetzung der 31-jährigen konservativen Moderatorin Julia Ruhs beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Wenn ein Sender entscheide, dass eine Journalistin nicht mehr in einem Format auftrette, «ist ein normaler Vorgang. Das ist Pressefreiheit», sagte die Bundestagsvizepräsidentin.
Ruhs wird beim NDR künftig durch die frühere Bild-Chefredakteurin Tanit Koch ersetzt.