Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Freitag, den 15. August 2025. Wichtig mit Blick auf den historischen Gipfel zwischen den beiden Präsidenten Putin und Trump heute in Alaska, gab wir gestern noch eine Sondersendung. aufgezeichnet eine umfassende Standortbestimmung zum Ukraine-Krieg, Ursachen, Verlauf, involvierte Interessen und Ansprüche, alles was man wissen muss vor dem historischen Aufeinandertreffen der beiden Staatsoberhäupter in Alaska. Das müssen Sie sich anschauen, ist rund eine halbe Stunde komprimierte Erkenntnis aus köppelscher Sicht, ohne absolut... Noten, Wahrheitsanspruch selbstverständlich nicht. Aber ich glaube, es sind die pièce de résistance-Argumente, die man hier einfach noch einmal ausbreiten muss. Interessant, wir lesen heute Morgen in den Nachrichten, dass der russische Präsident Putin mit weitreichenden Abrüstungsvorschlägen nach Alaska reist. Er hat auch in Aussicht gestellt, bald ein Treffen zu ermöglichen mit dem ukrainischen Präsidenten Zelensky, wie auch mit EU-Staatschefs, Friedensmacher. Putin, und ich kann Ihnen sagen, wenn wir in fünf Jahren einmal Revue passieren lassen, was da alles geschrieben und verbreitet wurde im Zusammenhang mit diesem Ukraine-Krieg, dann müssen einige Journalisten sich in den Mantel des Schweigens und des Vergessens hüllen. Und ich bin stolz, dass die Weltwoche bei dieser einseitigen, klirrenden, knatternden Einseitigkeit, bei dieser himmelschreienden Einseitigkeit nicht mitgemacht hat in dieser Dämonisierungs- Orgie jenseits der Realpolitik, mit der man sie vollgedröhnt hat, die auch dazu geführt hat, dass schwerwiegende politische Fehler gemacht werden, vor allem auf der Seite der Europäischen Union. Das ist ja unglaublich, wie man sich da hat hineinziehen lassen in einen Mahlstrom der Kriegsversessenheit. Aber auch in der Schweiz hat man diesen Moralismus dankbar aufgesaugt mit dem Resultat, dass unser Bundesrat die Neutralität teilweise preisgegeben hat. Man kann nur hoffen, dass jetzt mit dem Tauwetter in Alaska und hoffentlich auch guten Ergebnissen diese ganze Verblendung jetzt wie ein fauler Zauber von uns abfällt und man endlich wieder sich durchringt zu einer Politik der konstruktiven Zusammenarbeit über alle Differenzen hinweg. Und die Weltwoche, das können wir dann eben auch nochmal in Erinnerung rufen, in fünf Jahren an dieser Stelle, die Weltwoche hat da einfach nicht mitgemacht. Wir haben uns auf keine Seite geschlagen, aber wir haben eben auch nicht diese antirealistische Sichtweise, dieses Gutmenschentum hier mitgemacht, sondern wir haben analysiert, wir haben aufgezeigt oder versucht aufzuzeigen, was die tieferen Kriegsursachen sind. Das ist nämlich eine monokausale Geschichte. Und gerade auch die russische Rolle im ganzen Ukraine-Krieg ist falsch beurteilt worden. Ich sage das auch in meiner Sondersendung. Das wird hier unterdrückt, das wird gar nicht zur Kenntnis genommen. Der russische Präsident Putin zum Beispiel hat dreimal amerikanischen Präsidenten den Vorschlag gemacht, eine Sicherheitsarchitektur mit dem NATO-Mitglied Russland in Betracht zu ziehen. Aber die Amerikaner haben ihm die kalte Schulter gezeigt, haben ihre NATO immer weiter nach Osten verschoben, bis sie sehen den Auges und es war ihnen bewusst, sie haben das ganz klar erkannt. erkannt, es gibt da überlieferte Aussagen, verbriefte Feststellungen von hochrangigem diplomatischem Personal, zum Beispiel dem russischen Vertreter, dem Botschafter William Burns in Moskau, der gesagt hat, wenn wir das so weiter durchziehen mit der Ukraine 2008 bereits, dann gibt es Krieg mit Russland. Und sie haben es trotzdem gemacht. Das heisst, die Amerikaner haben doch diesen Krieg provoziert. Die haben die Russen auch in eine Falle... gelockt in eine Situation der Unausweichlichkeit. Jetzt können wir den ganzen Abend, den ganzen Tag darüber diskutieren, wer ist da in der moralischen Schuld und was nicht. Wir Schweizer haben doch nicht die geringste Ahnung, was es heisst, in diesen Macht- und Kraftfeldern zu operieren. Wir sollten uns viel zurückhaltender äussern. Und die Tatsache, warum ich mich nicht zurückhaltend äussere, ist einfach, um diesen ganzen Wahnsinn zu kontern, der da draussen laufend verbreitet wird. Also in meiner Sondersendung werden da ein paar... aus meiner Sicht wichtige Facetten noch einmal in Erinnerung gerufen. Ich komme dann auch in der internationalen Ausgabe noch einmal darauf zurück. Jetzt aber zu einem handfesten innenpolitischen Skandal. Dieses VBS, das Departement für Militär, Verteidigung, Bevölkerung, Schutz und Sport, erweist sich immer mehr als Unsicherheitsdepartement der Schweiz. Küche kommt ein Vorschlag, den man sofort zurückweisen muss. Sie haben darüber noch nichts gelesen. Das ist eine Breaking News, die ich Ihnen da vortrage. Das VBS beantragt eine Änderung des Militärgesetzes Artikel 66. Und jetzt schnallen Sie sich an. Es soll erlaubt werden, dem Bundesrat die Schweizer Armee zu bewaffneten Kampfeinsätzen ins Ausland zu schicken. Auch nach EU-Mandat. Mandat. Also, Ein weiterer Schritt der EU-Unterwerfung und EU-Anbiederung aus dem VBS oder spezifischer noch aus dem Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, geschaffen von Altbundesrätin Viola Amherd, ein Staatssekretariat der akuten Unsicherheit der Schweiz. Und da sind ja die beiden Chefs, die hochrangigen Führungspersönlichkeiten, das ist der Markus Maeder und dann die Pelvi. über die wir hier auch schon öfters gesprochen haben, Pellwi Pulli, eine Beamtin mit finnischem Familienhintergrund. Das merkt man einfach, dass sie diese Staatssekretariatsführungsfrau in diesem sicherheits- oder eben unsicherheitspolitischen Bereich irgendwie geprägt zu sein scheint von den historischen Erfahrungen Finnlands im finnisch-russischen Bereich. Winterkrieg in Karelien. Wir haben darüber auch schon gesprochen an dieser Sendung. Ich habe mich auch schon mit dir direkt darüber unterhalten und ich habe grösstes Verständnis für diese familiären Hintergründe, aber das kann nicht der Leitfaden der schweizerischen Außenpolitik sein. Die Schweiz ist nicht Finnland und wir haben mit Russland nie einen Winterkrieg geführt. Ganz im Gegenteil, die Russen haben uns noch nie etwas zu Leide getan. Aber das ist eben nicht die Politik dieses Seppos, sondern das ist eine Konfrontationspolitik, die am liebsten heute noch bei der NATO und eben bei der EU auch mitmachen würde. Aber jetzt nochmal auf die Essenz heruntergedampft, dass der Artikel 66 des Schweizerischen Militärgesetzes soll dahingehend geändert werden, dass der Bundesrat das Recht erhalten soll, bewaffnete Auslandeinsätze der Schweizer Armee auch nach EU-Mandat durchzuführen. Das würde vermutlich nicht bedeuten, dass die kämpfende Truppe dann im Donbass an die Front... marschiert. Aber stellen Sie sich nur schon das vor, dass die Schweizer dann in der Ukraine als Ausbildner oder im Rückraum tätig werden. Das ist ja verrückt. Ich meine, damit stürzt man sich ja geradezu in diese internationalen Fronten. Man zertrümmert die Neutralität weiter. Und dies ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als sich zwischen den Super- und Grossmächtern ein Tauwetter abzeichnet. Das ist das Falscheste, das Dümmste, was man machen kann. Der Zeitpunkt ist vermutlich zufällig, aber fällt natürlich genau jetzt in dieses Vakuum der Zollverwirrung und wie ein Hühnerhaufen im Bundesbern vergisst man die Schweiz. Offensichtlich null Vertrauen in die Selbstverteidigungskraft der Schweiz. Die sollen jetzt einmal vom VBS dafür sorgen, dass die Schweizer Armee wieder eine Schweizer Armee ist, die ihren Namen verdient. Aber sie können ja nicht einmal Verträge aushandeln mit den Vereinigten Staaten von... Amerika, da hat man den Leuten, der Bevölkerung in der Schweiz zugesichert, da haben wir einen Fixpreis ausgehandelt. Nichts dergleichen ist der Fall. Das kostet jetzt viel mehr, Milliarden mehr, diese amerikanischen Kampfflieger F-35. Und jetzt in dieser ganzen Verwirrung eine neue Weichenstellung, die gegen die Schweizer Interessen läuft. Es ist nicht im Interesse der Schweiz. sich in diese fremden Händel einzumischen auf diese Art und Weise. Schon jetzt ist es dem Bundesrat ja möglich, Auslandeinsätze der Armee zuzulassen, etwa bei UNO-Mandaten, aber jetzt eben auch im EU-Bereich. Und da muss man einfach mal schauen, wo die EU überall schon dabei ist. Zum Beispiel europäische Trainingsmissionen in Mosambik, dann natürlich in der Ukraine, da ist die EU eigentliche Kriegspartei gegen Diablo-Macht Russland. Das ist der... Horizont, der hier aufgespannt wird, das muss man sofort stoppen, jetzt läuft die Ämtervernehmlassung, mal sehen, ob sich da Widerstand regt. In der Politik wird die SVP natürlich dagegen sein, bin dann sehr gespannt, ob die Freisinnigen und die Mitte-Partei da auch entsprechend mitmachen. Also das ist eine Breaking News, die Schweizer Armee auf dem Weg der EU-Anbindung, die Schweiz möchte mit der EU in den Krieg marschieren, geht es nach den Vorstellungen des SEPOS, Markus Meder, Pellwi, Bulli. Was macht eigentlich Markus Meder, der eigentliche Chef dieses Amts? Hat er diese finnische, überambitionierte Kollegin da im Griff? Wir sind sehr gespannt und werden sie darüber auf dem Laufenden halten. Offiziere kämpfen für Schweizer Waffen, lese ich heute Morgen. Im Blick der grossen Tageszeitung aus dem Hause Ringe, Feuer frei auf Kehrtwende des Bundesrats wegen Zollstreit, will VB-Chef Pfister plötzlich wieder in den USA einkaufen. Diese Hüste-und-Hot-Politik ist wenig vertrauensfördernd kritisiert. Die Offiziersgesellschaft, oder die Schweiz, sucht nach einem Ausweg aus dem F-35-Fiasko. Ich meine, sie können nicht einmal... einen Vertrag aushandeln über einen Kampflieger, aber sie möchten natürlich einen 1800-seitigen Vertrag mit der EU aushandeln können, belobigen sich da schon, klopfen sich auf die Schultern. Wir haben hervorragend verhandelt, wenn wir sehen, was jetzt da allein bei diesem F-35-Deal ans Tageslicht kommt, wenn wir sehen, wie schlecht die Schweiz mit den Vereinigten Staaten von Amerika verhandelt hat in Sachen Zöllen, dann läuft es einem einfach kalt den Rücken hinunter. Und man wünschte sich auch da etwas mehr Bescheidenheit von Seiten der Exponenten in Bern, die ja auch nach dem Zolldeal gerufen haben. Nein, nein, wir haben eigentlich alles richtig gemacht. Wir haben es fantastisch gemacht. 39% Zölle. Putin schlägt Atomvereinbarung vor, vor dem Treffen mit Trump in Alaska. Gibt sich der Kreml-Chef betont konstruktiv. Er gibt sich ja nur konstruktiv. Die NZZ wird dann auch mal noch ganz massiv. über die Bücher gehen müssen bei ihrer Berichterstattung. Die Kriegskurgeln müssen sich da entsprechend wieder im Abklingbecken beruhigen und herunterkommen auf den schweizerischen neutralen Normalweg, auf den Normalzustand, aus dem Ausnahmezustand dieser kriegerischen Exzesse und Ausschweifungen wird man sich wieder aufs gesunde Schweizer Mittelmaß zurückbuchstabieren müssen. Urs Rohner hat in den USA ein heikles Mandat. Interessante Story im Tagesanzeiger heute Morgen. Nachrichtenlose Vermögen. Der ehemalige CS-Präsident berät den jüdischen Weltkongress, der Milliarden von den Schweizer Banken fordert. Es ist eigentlich unglaublich, dass da immer noch Forderungen im Raum stehen. Es hat ja Untersuchungen gegeben. Die Volker-Kommission damals mit dem hoch angesehenen Paul Volker, der ehemalige Präsident der amerikanischen Notenbank. Riesengetöse wegen den nachrichtenlosen Vermögen. Die Schweizer Banken wurden da an den Pranger gestellt. Man ist eingeknickt, hat Milliarden bezahlt. Aber am Ende ist herausgekommen, dass die Konten, die tatsächlich in der Schweiz waren, einen viel, viel geringeren Umfang hatten als all das, was man da erzählt hatte. Und das waren einfach Konten, die dann nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund dieser tragischen, selbstverständlich fürchterlichen Umstände nicht mehr beansprucht wurden. Und dann hat man sie einfach in den Schweizer Banken, jedes Jahr hat man da die Zinsen draufgezahlt, die sind einfach quasi wie stillgelegt, aber man kann keine Rede davon sein, dass die Schweiz dieses Geld gestohlen hätte, sondern es ist eine Folge dieser damaligen, fürchterlichen Zeit des Zweiten Weltkriegs gewesen, mit der deutschen Vernichtungspolitik gegen das jüdische Volk. Und die Schweiz als neutrales Land war da ein relativ noch sicherer Hafen, Wobei... Viele jüdische Familien haben ihre Vermögenswerte weiter ins Ausland gebracht, bei Verwandten, auch Verwandtenunternehmen, Finanzinstituten usw. in den Vereinigten Staaten, aber eben auch in der Schweiz. Aber das hat man versucht so hinzustellen, dass das wie eine Art eine kriminelle Maschine wäre, das schweizerische Bankenwesen. Und der Bundesrat hat schon damals viel zu wenig Widerstand geleistet, um diesen überzogenen und falschen Schuldzuweisungen. entschlossen entgegenzutreten. Jetzt also Urs Rohner, der ehemalige Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, mit sehr zweifelhaftem Leistungsausweis dort jetzt an der Spitze einer politisch jetzt also exponierten Institution, die auf die Schweiz vermutlich losgehen wird, auf die UBS. Ja, das sind keine glücklichen Entscheidungen. Offensichtlich geht es da natürlich jetzt auch Darum sich sozusagen in einer neuen Rolle auch moralisch auf der richtigen Seite zu positionieren. Moralismus gegen die eigene Heimat. Wir sind sehr gespannt, wie sich das dann auswirken wird in der Praxis. Der Tagesanzeiger rechnet da mit Forderungen, die vor allem auf die UBS zukommen. Königin ist interessant, dass auch andere Exponente der Schweiz, nachdem sie Probleme hatten hier im Ausland, vor allem auch bei Institutionen angedient haben, die dann in der Schweiz tätig wurden, um dann quasi als Konkurrenzunternehmen, unseren Unternehmen da ins Gehege zu kommen. Immer wieder spezielle Karrierewege, die sich da anbahnen. Meine Damen und Herren, Das war es für das erste von Weltwoche Daily Schweiz. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Bleiben Sie dran. Vielen herzlichen Dank für Ihre hochgeschätzte Aufmerksamkeit. Und ich melde mich so gleich zurück.
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