Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Bundesrat überschreitet «rote Linien»: Luzerner Gewerbeverband sagt nein zu EU-Verträgen

Rafael Lutz

Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) lehnt eine EU-Anbindung ab. Für den Dachverband, der regionale Unternehmen und Selbständige vertritt, überwiegen bei den EU-Verträgen die «Nachteile».

Kritisiert werden die flankierenden Massnahmen, die dynamische Rechtsübernahme, der Streitbeilegungsmechanismus, die Unionsbürgerrichtlinie und die staatlichen Beihilfen. Hier sieht die Organisation «rote Linien» überschritten.

© KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
Maros Sefcovic, EU Commissioner for Trade and Economic Security, left, shakes hands with Switzerland's Foreign Minister Federal Councillor Ignazio Cassis, right, prior to a bilateral meeting on the sideline of the 55th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Wednesday, January 22, 2025
© KEYSTONE / LAURENT GILLIERON

Zwar seien Marktzugang und Rechtssicherheit wichtig, beides dürfe jedoch «nicht zum Preis einer unverhältnismässigen
Aushöhlung der Selbstbestimmung und eines überbordenden administrativen Aufwands für die KMU erkauft werden», lautet das Fazit des KGL, der nun voranprescht.

Bisher haben sich die Vertreter der KMUs in Sachen EU-Verträgen nicht mit Ruhm bekleckert. Die Gewerbeverbände von St. Gallen, Zürich, Graubünden, Thurgau, Glarus und beider Appenzell verzichteten offenbar auf Stellungnahmen. Bis Ende September hätten sie diese dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) abgeben können.

Die kantonalen Sektionen sprachen sich diesen Sommer jedoch dafür aus, dass der SGV in Bern für sie die «zentralen Punkte des Vertragswerks» herausarbeiten solle – die Verträge seien zu komplex, hiess es (die Weltwoche berichtete). Der Schweizerische Gewerbeverband wiederum hält sich bisher bedeckt. Die Gewerbekammer, das Parlament des Gewerbeverbandes, wird am 29. Oktober die Vernehmlassungsantwort verabschieden. Wird sich der SGV am Luzerner Gewerbeverband ein Vorbild nehmen? Es wäre das einzig Richtige.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.