Je unsicherer die Welt, desto mehr muss sich die Schweiz auf ihre sicheren Werte verlassen: Bundespräsident Guy Parmelin erinnert eindringlich an die Neutralität, die nach wie vor für «Stärke» und «Ansehen» der Schweiz wichtig sei.
In einem Podcast der Westschweizer Zeitung Le Temps macht der SVP-Bundesrat klar, dass die Schweiz sich von entsprechenden Bemerkungen auf dem internationalen Parkett nicht destabilisieren lassen dürfe.
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Es sei normal, dass ein neutrales Land von nicht neutralen Ländern vereinnahmt oder gegen andere Länder ausgespielt werde. Davon dürfe sich die Schweiz aber nicht beeindrucken lassen. «Die Neutralität darf nicht beschädigt werden.»
Damit widerspricht der Bundespräsident jenen Stimmen im Land, die angesichts der internationalen Spannungen ein klares Bekenntnis der Schweiz zur EU und weg von den USA fordern.