Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Budgetstreit im Parlament: Links-Grün macht ein grosses Theater um eine Zugverbindung nach Schweden – auf Kosten der Steuerzahler

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Budgetstreit im Parlament: Links-Grün macht ein grosses Theater um eine Zugverbindung nach Schweden – auf Kosten der Steuerzahler
Budgetstreit im Parlament: Links-Grün macht ein grosses Theater um eine Zugverbindung nach Schweden – auf Kosten der Steuerzahler
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Beim Ringen um die Bundesfinanzen für das kommende Jahr, das grosse Thema in jeder Wintersession des nationalen Parlamentes – nebst der Wahl der Ratspräsidien –, geht es um die Verteilung von zirka 91 Milliarden Franken.

Doch am lautesten gestritten wird um läppische Beträge von zum Beispiel jährlich zehn Millionen Franken Subventionen für eine Nachtzugverbindung von Basel nach Malmö, Schweden.

© KEYSTONE / LEANDRE DUGGAN
Un passager marche le long d'un train de nuit "Nightjet" exploite par la compagnie Oesterreichische Bundesbahnen,OBB, qui relie les villes de Zuerich et Vienne en Autriche le dimanche 9 fevrier 2020 a la gare CFF/SBB de Zuerich
© KEYSTONE / LEANDRE DUGGAN

Die Fachkommission des Ständerates beantragt eine Streichung der dafür vorgesehenen Gelder, die Schwesterkommission des Nationalrates will die Linie dagegen unterstützen – weil hier ein paar Bürgerliche dem rot-grünen Lager helfen, diese Verbindung in den hohen Norden zu realisieren.

Da das Projekt auf der Kippe steht, drohen jetzt linke Nachtzug-Befürworter sogar mit einer Initiative zur Abschaffung der 1. Klasse, sollte das Parlament tatsächlich die Gelder streichen. Das ist lächerlich oder maximal Kindergartenniveau.

Dazu kommt: Die SBB bewerben bereits eifrig diesen Nachtzug nach Malmö und nehmen auch schon Buchungen entgegen, obwohl die Finanzierung gar nicht steht. Ohne Geld vom Bund ist diese Strecke defizitär und für die SBB eigentlich uninteressant.

Und überhaupt: Wer um alles in der Welt ist auf die Idee gekommen, einen Schlafwagenzug nach Malmö zu planen? Scherzeshalber könnte man vom Kriminalexpress sprechen. Er führt von Basel, einer der kriminellsten Schweizer Städte, nach Malmö, in die schwedische Hochburg der Verbrecherbanden. Aber Hand aufs Herz: Gibt es wirklich eine Nachfrage für einen solchen Bahntrip nach Schweden?

Zu denken geben sollte uns aber vor allem, dass sich National- und Ständerat mit einer solchen Petitesse stundenlang beschäftigen müssen. Das ist Zeitvergeudung.

Geht es hier tatsächlich noch um das Budget, oder versuchen Linke und Grüne, ihre Fantasie-Ideologien auf Kosten der Steuerzahler durchzudrücken und veranstalten dafür ein grosses Theater? Am liebsten würde man ihnen zurufen: Hört auf zu quengeln und kümmert euch um Wichtigeres!

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.