Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Brüsseler Diktat»: Ungarn will EU wegen Ausstieg aus russischer Energie verklagen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Brüsseler Diktat»: Ungarn will EU wegen Ausstieg aus russischer Energie verklagen
«Brüsseler Diktat»: Ungarn will EU wegen Ausstieg aus russischer Energie verklagen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die ungarische Regierung kündigt Widerstand gegen die neuen EU-Pläne zum Ausstieg aus russischer Energie an. Aussenminister Péter Szijjártó erklärte am Rande eines Nato-Aussenministertreffens in Brüssel, dass Ungarn den sogenannten «Repower EU»-Plan vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten werde, berichtet der Sender Euronews.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Hungarian Foreign Minister Peter Szijjarto speaks during a press conference after talks with his Serbian counterpart Marko Djuric in Belgrade, Serbia, Thursday, Feb
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Die EU hatte sich zuvor auf eine politische Einigung verständigt, wonach alle Mitgliedstaaten sich bis Ende 2027 von russischem Gas trennen sollen. Für Szijjártó ein Unding: «Die Annahme und Umsetzung dieses Brüsseler Diktats ist für Ungarn unmöglich», sagte er. Ohne russische Energie sei eine sichere Versorgung seines Landes mit Öl und Gas «physisch unmöglich».

Ungarn bezieht einen Grossteil seiner fossilen Energie über russische Pipelines wie Druschba und South Stream. Schon 2022 erhielt das Land eine Ausnahmeregelung von den EU-Sanktionen gegen russische Ölimporte – ebenso wie die Slowakei, die nun laut Szijjártó ebenfalls rechtliche Schritte erwäge.

Besonders empört zeigt sich Budapest über die geplante Umsetzung der Richtlinie mit qualifizierter Mehrheit statt im Einstimmigkeitsprinzip. Das sei Betrug, so der Aussenminister. Man habe bereits mit den juristischen Vorbereitungen für eine Klage begonnen.

Die EU verfolgt seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine das Ziel, sich schrittweise von russischen Energieimporten unabhängig zu machen. Mit dem Repower-EU-Plan sollen Investitionen in erneuerbare Energien forciert und fossile Importe reduziert werden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.