Timothy Garton Ash galt als kluger, weltoffener britischer Intellektueller. Proeuropäisch, wie man naserümpfend mit Seitenblick auf seine kleingeistigen Landsleute hinzuzufügen nicht vergass.
Nun hat sich Ash geoutet als Erbe engstirniger Imperialisten vom Schlage eines Cecil Rhodes, Joseph Chamberlain oder Rudyard Kipling. Wie sie sieht auch er in Russland Albions Erzfeind.
In einem Interview mit einer -ukrainischen Zeitung gab er zu bedenken: «Das Beste, was Russland langfristig widerfahren kann, ist eine vollständige Niederlage und dann, idealerweise, eine Besetzung für etwa -fünfzig Jahre.»
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