Weltwoche: Herr Rötzer, Sie sind einer der innovativsten Vordenker in Sachen Netzkultur und digitale Technologien in Deutschland. Zudem sind Sie Journalist. Wie kamen Sie zum Journalismus?
Florian Rötzer: Ursprünglich habe ich Philosophie bei Dieter Henrich hier in München studiert. Da ich aber nicht an der Uni bleiben wollte und Geld verdienen musste, habe ich zunächst als Postfahrer gearbeitet und schliesslich begonnen, Rezensionen für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk zu verfassen.
«Die KI befördert das Schwarz-Weiss-Denken.� ...