Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Brandmauer sprengen, Kriegskredite verhindern: Die Linke hat die einmalige Chance, Geschichte zu schreiben – und mit den Falschen das Richtige zu tun

Die Partei Die Linke hat die historische Chance, die Kriegskredite für eine unbegrenzte Aufrüstung in Deutschland zu verhindern. Das Einzige, was sie tun müsste: nur einmal über das unsinnige Brandmäuerchen springen, um mit den Falschen das Richtige zu tun. Denn die neugewählten Abgeordneten von AfD und Linken könnten den gewählten 21. Deutschen Bundestag einberufen und so die Sitzung des alten Bundestages verhindern, in der das grösste Aufrüstungs- und Verschuldungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik abgestimmt werden soll. Den Kriegsbesoffenen von Union, SPD und Grünen könnte in letzter Minute die rote Karte gezeigt werden. So legt es zumindest das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe nahe.

SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE
Brandmauer sprengen, Kriegskredite verhindern: Die Linke hat die einmalige Chance, Geschichte zu schreiben – und mit den Falschen das Richtige zu tun
SEBASTIAN GOLLNOW / KEYSTONE

Die Linkspartei will von alledem nichts wissen und versteckt sich erst hinter ihrer «Brandmauer gegen rechts» und dann hinter der Auffassung, die Möglichkeit der Einberufung des Bundestages durch eine Minderheit gelte nicht für seine konstituierende Sitzung, um die eigene Untätigkeit zu verschleiern.

Wer nicht alles versucht, die Kriegskredite zu stoppen, der macht sich unglaubwürdig. Die Wahrheit ist, das Brandmäuerchen ist der Linken wichtiger als jede noch so entscheidende politische Weichenstellung. Um nicht mit den «Faschisten» gemeinsam abstimmen zu müssen, ebnet man dem deutschen Militarismus den Weg. So aber setzt sich die inhaltliche Kapitulation der Linken fort. Dabei kann man sich das von Union, SPD und Grünen vorgelegte Aufrüstungspaket kaum anders vorstellen als den schwersten Angriff auf soziale Sicherheit und soziale Gerechtigkeit in Deutschland. Denn diese Kriegsschulden müssen ja irgendwann auch bezahlt werden.

Union und SPD werden mit ihrem Wahlbetrug sicherlich die verlogenste Regierung Europas stellen – mit einer linken Opposition, die ihnen zumindest auf diesem Feld in nichts nachsteht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.