Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Brand im Bus, Brand in der Bar: Die Schweiz verliert ihr Selbstverständnis, ein sicheres Land zu sein 

Anhören (55 sek ) 1.0× +
Brand im Bus, Brand in der Bar: Die Schweiz verliert ihr Selbstverständnis, ein sicheres Land zu sein 
Brand im Bus, Brand in der Bar: Die Schweiz verliert ihr Selbstverständnis, ein sicheres Land zu sein 
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Sechs Menschen sind am Dienstagabend bei einem Busbrand in Kerzers gestorben, fünf wurden verletzt. Ein «randständiger» und «psychisch angeschlagener» Mann aus der Schweiz soll sich selbst und damit das Postauto in Brand gesetzt haben. Kantonsregierung, Polizei und Staatsanwaltschaft informierten am Mittwoch in einer sehr professionellen und doch sehr unheimlichen Routine über den Vorfall in der tiefen Provinz dieses Landes. Es schien, als hätten die Behörden von der Brandkatastrophe von Crans-Montana bereits gelernt.

Alessandro della Valle/Keystone
Feuerwehrleute sichern den Bereich vor dem ausgebrannten Postauto nach dem tödlichen Busbrand in Kerzers, 10. März 2026.
Alessandro della Valle/Keystone

Ein Brand in einem Bus, ein Brand in einer Bar, 47 Tote bei zwei Infernos in diesem noch jungen Jahr. Dass sich die Vorfälle jeweils in einem Kontext zugetragen haben, bei dem man es am wenigsten erwarten würde, beim Feiern und beim alltäglichen Nahverkehr, rüttelt kräftig am Selbstverständnis, doch eigentlich in einem sicheren Land zu leben. Erneut wird es Bundespräsident Guy Parmelin sein, der den Angehörigen seine Beileidsbekundungen überbringt und der Nation gut zureden muss. Wichtige Worte, die nicht zur Gewohnheit werden dürfen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.