Wahlumfragen sind derzeit in Deutschland das beliebteste Gesellschaftsspiel. Das Schöne daran ist, dass die täglichen Umfragen das Gesellschaftsspiel immer wieder von vorn lancieren.
Besonderen Spass am Gesellschaftsspiel haben natürlich die Redaktionen. Es beschert ihnen ständig gutgelesene Schlagzeilen, ohne dass sie dafür einen Finger krumm machen müssen.
«Union baut in Umfrage Vorsprung aus», lesen wir denn im Spiegel. «Union bricht plötzlich ein», lesen wir kurz danach im Münchner Merkur.
Bradley und der AfD-Effekt
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