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Bono von U2: «Ich habe grossen Respekt vor den Trump-Wählern» – den US-Präsidenten mag der irische Rockstar zwar nicht, aber er versteht dessen Wählerschaft

Bono, politischer Mahner, leidenschaftlicher Weltverbesserer und Frontmann der legendären Rockband U2 («Sunday, Bloody Sunday»), war am 30. Mai Gast beim amerikanischen Erfolgspodcaster Joe Rogan.

Das Gespräch drehte sich auch um Politik. Rogan, im Nebenfach Kampfsportler und Comedian, fragte den 65-jährigen irischen Superstar, wen er für den lustigsten Präsidenten einer Weltmacht halte. Als Bono zögerte, sagte Rogan: «Es muss Trump sein, er ist der lustigste.» Bono: «Nun, er hat dieses gewisse Etwas, das viele Stand-up-Comedians haben: Er spricht Dinge an, über die sonst niemand spricht. Und das führt in der Regel zu einem Lacher.»

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12108815 Bono attends the photocall for 'Bono: Stories Of Surrender' during the 78th annual Cannes Film Festival, in Cannes, France, 17 May 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Zunächst verurteilte Bono Trumps Politik. Die Auflösung von USAID, der global tätigen staatlichen Hilfswerkeeinrichtung, ist für den Musiker und Anti-Armut-Aktivisten, wie zu erwarten war, eine Katastrophe. Als es um Amerika selber und deren Bewohner ging, äusserte sich Amerika-Fan Bono differenzierter: «Die Leute, die Donald Trump wählten, von dem ich kein Fan bin – ich weiss, dass Sie (Joe Rogan, die Red.) ihn respektieren und das respektiere ich –, vor den Leuten, die ihn gewählt haben, habe ich grossen Respekt und vor dem Gefühl, dass sie vom amerikanischen Traum ausgeschlossen wurden. […] Für viele auf der Welt war die Globalisierung ein Gewinn […], aber viele Amerikaner bezahlten den Preis dafür […], es wäre eigentlich genug Geld dagewesen, um es wieder in die (amerikanischen, die Red.) communities zu investieren, aber das geschah nicht. Das machte die Leute wütend, und ich denke, wir sollten diese Leute unterstützen.»

Bono fuhr fort: «Ich weiss nicht, ob es [Trumps Politik, die Red.] wirklich das ist, wonach sie suchten. […] Ich vertraue in die Weisheit der Masse. Die Amerikaner werden es wissen, und sie versuchen es nun mit einer neuen Version von sich selber […], aber ich denke, Amerika hat einen höheren Zweck als jenen, der sich ihnen derzeit präsentiert. Aber ich möchte nicht politisieren […], alles, was ich sagen will: Die Welt braucht Amerika wirklich, wirklich, wirklich.»

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