Nach vier Tagen Stromausfall im Berliner Südwesten läuft seit Mittwochmittag die Energieversorgung wieder stabil. Wie Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) mitteilte, ist seit 14.10 Uhr eine «Vollversorgung» aller betroffenen Haushalte, Geschäfte und Betriebe gewährleistet. Bereits am Vormittag war die Einspeisung schrittweise wieder angelaufen.
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Bis zu 45.000 Haushalte waren seit vergangenem Samstag infolge eines Brandes an einer Kabelbrücke am Teltowkanal ohne Strom gewesen. Besonders in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf und Teilen von Tempelhof-Schöneberg mussten Bewohner mehrere Tage auf Heizung, Warmwasser und Licht verzichten. Notunterkünfte wurden eingerichtet, mobile Heizstationen aufgestellt.
Die Reparaturarbeiten verliefen schneller als erwartet. Ursache für den Kabelbrand war nach ersten Ermittlungen ein mutmasslich von Linksextremisten verübter Brandanschlag.