Man muss Thüringens AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke nicht mögen, aber wie man nationalsozialistisches Gedankengut gewiss nicht bekämpft, kann man am Prozess gegen Höcke vor dem Landgericht Halle derzeit beobachten.
Höcke wird vorgeworfen, im Jahr 2021 die verbotene Parole von Hitlers Sturmabteilung (SA) «Alles für Deutschland» verwendet zu haben. Wie oft im Zuge der Vorberichterstattung und der Prozessberichte der Spruch geschrieben und gesprochen wurde, lässt sich allerdings kaum ermitteln. Wenn man von einigen tausend Mal ausgeht, ist es vermutlich eher konservativ geschätzt. Wer den Spruch bisher noch nicht kannte, kennt ihn sicher jetzt.
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