Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Bizarr: Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder rühmt Rekorderfolge der Schweizer Wirtschaft – unterstützt aber gleichzeitig ein EU-Paket, das zentrale Standortvorteile in Frage stellt

Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder präsentierte unlängst am Tag der Wirtschaft beeindruckende Zahlen.

2024 exportierten Schweizer Unternehmen Waren und Dienstleistungen im Wert von 441 Milliarden Franken. Gleichzeitig zahlten diese Firmen 24 Milliarden Franken Gewinnsteuern an Bund, Kantone und Gemeinden. 2022 wurden 47.000 neue Betriebe gegründet und damit 65.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. 2023 schlossen 59.000 Jugendliche erfolgreich ihre Lehre ab.

© KEYSTONE / ANDREAS BECKER
Christoph Maeder, Praesident Economiesuisse nimmt an einer Talkrunde am "Tag der Wirtschaft 2025" des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse teil, am Freitag, 5
© KEYSTONE / ANDREAS BECKER

Der Wirtschaftsverband bezeichnet die Schweizer Wirtschaft deshalb zu Recht als «volkswirtschaftlichen Riesen im Herzen Europas».

Was jedoch irritiert und rational kaum nachvollziehbar erscheint: Economiesuisse unterstützt das EU-Paket, obwohl gerade dieses Vorhaben zentrale wirtschaftliche Freiräume und bewährte Standortvorteile aufs Spiel setzen könnte.

Warum plädiert der Verband für mehr Anbindung an die EU, wenn er gleichzeitig die ausserordentliche Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit der Schweizer Wirtschaft ins Zentrum stellt?

Der Widerspruch zwischen proklamierter Wachstumspolitik und politischer Unterstützung eines EU-Abkommens lässt Fragen offen: Setzt Economiesuisse damit ganz bewusst die Souveränität und die Erfolge der heimischen Unternehmen aufs Spiel?

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.