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Bitcoin, Pharma, Plastik: Grüne erhalten Millionen-Spenden aus Quellen, die sie selbst kritisieren

Die Grünen haben Spenden in Höhe von 1,67 Millionen Euro von vier deutschen Grossspendern erhalten. Interessant: Die Geldgeber stammen aus Bereichen, die die Partei selbst oft kritisiert, wie das Portal Wirtschaftskurier berichtet.

Mit einer Million Euro kam die größte Einzelspende von Moritz Schmidt, einem Software-Entwickler, der sein Vermögen durch Bitcoin-Spekulationen machte. Die Grünen hatten den hohen Energieverbrauch und die Umweltfolgen von Kryptowährungen immer wieder scharf verurteilt.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Green Party top candidate, federal minister for economy Robert Habeck, right, speaks with German Foreign Minister Annalena Baerbock at a party convention in, Berlin, Germany, Sunday, Jan
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Ein weiterer Grossspender ist Antonis Schwarz, ein Erbe der milliardenschweren Pharmadynastie Schwarz. Die Pharmaindustrie galt lange als Feindbild der Grünen. Auch Frank Hansen, Erbe eines schwäbischen Kunststoffverpackungs-Konzerns, überwies hohe Summen – dabei hatte die Partei wiederholt für eine drastische Reduzierung von Plastikprodukten geworben.

Über den vierten Spender, Jürgen Reckin, ist weniger bekannt. Laut Handelsregisterauszügen soll er im Pharmahandel und zuvor bei Gefahrguttransporten mit radioaktiven Materialien gearbeitet haben, so der Wirtschaftskurier.

Kritiker werfen der Partei Doppelmoral vor. Linken-Politiker sprechen gar von «moralischer Geldwäsche».

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