Wie viele Menschen bei den Demonstrationen und Protesten im Iran getötet worden sind, ist nach wie vor unklar. Nun schreibt des Time-Magazin von bis zu 30.000 Todesopfern allein innert zweier Tage. Die Behörden seien mit der Bergung und Beseitigung der Leichen nicht mehr nachgekommen.
Auf jeden Fall war es ein unvorstellbares Massaker der Regierung am eigenen Volk. Doch wo bleiben die Proteste der europäischen Linken, die noch beim Gaza-Krieg, den sie einseitig Israel in die Schuhe schoben, auf die Strasse gingen?
«Das müssten Sie die Beteiligten selbst fragen oder einen Psychiater», sagt der britische Autor Douglas Murray in der NZZ. Er vermute, dass es bei den Protesten gegen Israel nie um die Palästinenser gegangen sei. «Bei vielen Menschen ist es ein Mangel an Wissen oder eine Folge der Indoktrination.»
Dabei bleibe das grösste Problem in der Region der Iran, «als einer der Hauptsponsoren des Terrors». Es sei nicht die israelisch-palästinensische Frage, «weil sich die Araber nicht um die Palästinenser scheren und das auch nie getan haben».