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Bildungsstudie zeigt: je mehr Migrantenkinder, desto schlechter ist die Klasse

Der neue Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigt erneut: Die Bildungsergebnisse in Deutschland sind massiv vom Migrationsanteil in den Klassen abhängig. Länder mit geringeren Anteilen nicht-deutschsprachiger Schüler schneiden durchweg besser ab. Sachsen belegt zum 20. Mal Platz eins, während Bremen das Schlusslicht bildet, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Z5812/_SEBASTIAN WILLNOW / KEYSTONE
ARCHIV - ILLUSTRATION - Schüler aus Syrien werden am 12
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IW-Forscher Axel Plünnecke sieht eine «Wasserscheide» rund um das Jahr 2015: Vor der Flüchtlingskrise seien die Schulen besser geworden, seither jedoch kontinuierlich schlechter. Hauptgrund sei eine «Überforderung durch hohe Migration». Der Anteil der Schüler mit anderer Muttersprache liegt in Bremen bei 58,7 Prozent, in Bayern dagegen bei nur 27,7 Prozent.

Besonders eklatant ist die Entwicklung in der Lesekompetenz: Der Anteil der Risikogruppe unter den Schülern sei laut Pisa zwischen 2012 und 2022 von 14,5 auf 25,5 Prozent gestiegen. INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben forderte verpflichtende Sprachtests im Kita-Alter.

Auffällig ist zudem, dass Klassengrösse kein Qualitätsgarant ist: Bayern hat mit 16,4 Schülern pro Lehrer die «schlechteste» Quote, rangiert aber auf Platz zwei. Dagegen hat das Saarland kleinere Klassen – landet aber nur auf Rang sieben.

Sachsen überzeugt mit dem höchsten Anteil akademisch qualifizierter Kita-Fachkräfte (13,2 Prozent), einem flächendeckenden Ganztagsangebot und Spitzenwerten bei Mathe- und Lesekompetenz der Viertklässler. Das Länderranking zeigt: Nicht die Klassengrösse, sondern Zusammensetzung und sprachliche Voraussetzungen der Schüler sind entscheidend.

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