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«Bezahlbare Schoggi»: Die neuste Forderung der rot-grünen Wohlstandsoase vom Zürcher Limmatplatz

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«Bezahlbare Schoggi»: Die neuste Forderung der rot-grünen Wohlstandsoase vom Zürcher Limmatplatz
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Dem Wort «bezahlbar» gebührt wohl der erste Preis unter den Schlagworten des Jahres 2025. Alles muss «bezahlbar» sein. Da ist der unüberhörbar schrille Ruf nach «bezahlbaren Wohnungen». Auch die Kindertagesstätten müssen für die Teilzeit arbeitenden Akademikerpaare wie für die sozialhilfeabhängigen Migranten «bezahlbar» bleiben.

SRF
«Bezahlbare Schoggi»: Die neuste Forderung der rot-grünen Wohlstandsoase vom Zürcher Limmatplatz
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Ebenso gilt die Forderung «bezahlbar» selbstverständlich für die Krankenkassenprämien, die dank «Verbilligungen» von jährlich sieben Milliarden Steuerfranken «bezahlbar» sein müssen. Die Zürcher Stadtbevölkerung schenkte sich per Volksabstimmung ein 365-Franken-Abonnement, damit der öffentliche Verkehr für alle «bezahlbar» ist.

Bei einem Produkt wurde bislang noch viel zu wenig auf die Bezahlbarkeit geachtet: bei der Schokolade. Doch auch das hat sich inzwischen dank der Sendung «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens geändert. Weil die Migros ihren Preiskampf mit der Spitzenmarke Lindt derzeit werbewirksam gegen aussen verkauft, widmete SRF den teilweise leeren Schokolade-Regalen einen vollen Sendebeitrag.

Wandelt sich die Schokolade zum Luxusprodukt? So lautete demnach die bange öffentlich-rechtliche Frage. Denn der Schoggi-Winterweihnachtstraum habe wegen gestiegener Preise von Kakao auf dem Weltmarkt seinen Preis. Alsogleich gab’s eine Umfrage am Zürcher Limmatplatz, mitten im pulsierenden soziokulturellen Stadtleben – inklusive der unvermeidlichen Forderungen der Urbanen.

Eine Dame dieses Milieus verlangte energisch: «Ein Täfelchen Schokolade sollte nicht ein Privileg sein von Leuten mit viel Geld. Es sollte für alle Schichten bezahlbare Optionen geben.» Womit wir bei der neusten Bezahlforderung der Linken wären: «bezahlbare Schoggi für alle». Denn selbst ein Täfelchen wird jetzt offenbar unbezahlbar.

Ob diese Kaskade von Forderungen für jene bezahlbar ist, welche die Rechnung schliesslich bezahlen müssen, fragt niemand. Wie wäre es, wenn irgendjemand zur Abwechslung eine viel bedeutendere Forderungen stellen würde? Nämlich jene nach bezahlbaren Steuern, einer öffentlichen Verwaltung und bezahlbaren Beamtenlöhnen.

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