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Bern fordert stärkeren Einsatz der Schweiz für verschleppte ukrainische Kinder

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Bern fordert stärkeren Einsatz der Schweiz für verschleppte ukrainische Kinder
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Die Schweiz soll sich aktiver für die Rückführung von ukrainischen Kindern einsetzen, die von Russland mutmasslich illegal verschleppt wurden. Nach dem Nationalrat hat sich nun auch die Aussenpolitische Kommission des Ständerats (APK-S) für eine entsprechende Motion ausgesprochen. Mit fünf zu zwei Stimmen bei drei Enthaltungen empfiehlt die Kommission die Annahme eines Antrags des Genfer Nationalrats Nicolas Walder (Grüne).

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Die Mitglieder der Grossen Kammer stimmen ab waehrend den Schlussabstimmungen, am letzten Tag der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 26
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Walder fordert, dass sich die Schweiz einer internationalen Koalition anschliesst, die sich seit Februar 2024 für die Rückführung der betroffenen Kinder einsetzt. Derzeit gehören dieser Gemeinschaft 41 Staaten an. In der Debatte sprach Walder von einem schweren Kriegsverbrechen: «Die Entführung von Kindern aus der Ukraine stellt ein schweres Kriegsverbrechen dar.» Zudem handle es sich um «einen Angriff auf die Identität und die Kultur eines Volkes».

Ob die Schweiz dieser Koalition offiziell beitritt, entscheidet letztlich der Ständerat. Die APK-S appelliert mit ihrem Votum jedoch deutlich an die Verantwortung der Schweiz, sich auf internationaler Ebene stärker zu engagieren.

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